Das Licht- und Klangkunstfestival KLANG LICHT feierte 10-jähriges Jubiläum unter dem Motto "Rausch"
Das Licht- und Klangkunstfestival KLANGLICHT fand in diesem Jahr vom 24. bis 27. Oktober 2025 in der Innenstadt von Graz statt – jeweils ab 18:00 Uhr bis etwa 23:00 Uhr.
Zum zehnjährigen Jubiläum des Festivals verwandelte sich die Stadt in einen Ort, der mit Licht, Klang, Installationen und überraschenden Räumen neue Wahrnehmungen eröffnete.
- KLANGLICHT macht öffentliche Räume, Plätze und Gebäude in Graz zur Bühne für künstlerische Licht- und Klanginstallationen – drinnen wie draußen.
- Unter dem Motto „Rausch“ wurden visuelle und auditive Eindrücke bewusst intensiviert: Nebelschwaden, Spiegel, immersive Räume zwischen Himmel und Erde kommen zum Einsatz.
- Es waren sowohl renommierte Künstler:innen aus dem In- und Ausland als auch junge Nachwuchstalente mit vertreten.
- Insgesamt wurden in diesem Jahr 16 Standorte innerhalb der Innenstadt und auf dem Schlossberg genutzt.
- 12 dieser Standorte waren kostenfrei zugänglich. Aus Sicherheitsgründen – und Kapazitätsgründen war für vier ausgewählte Orte (z. B. Schlossbergbühne Kasematten, Schauspielhaus Hauptbühne, Schlossbergstollen, Dom im Berg) ein Zugang nur mit Festivalpass möglich.
Das Projekt VERTIGO
Konzept & Thema
Vertigo wurde von Studierenden der FH JOANNEUM (Institut für Design & Kommunikation, insbesondere die Bereiche Media, Sound & Interaction Design) entwickelt.
Das übergeordnete Thema des Festivals war „Rausch“ — und Vertigo setzt sich mit diesem Thema ganz besonders auseinander.
In Vertigo wurden verschiedene Interpretationsräume eröffnet: Von Liebesrausch über Kontrollverlust, vom Kampf zwischen Natur und Maschine bis hin zu bedrohlichen Strömungen.
Ort & Umsetzung
Das Kirchenschiff der Antoniuskirche (beim Volkskundemuseum in Graz) dient als Raum für die Installation.
Betreuung & Beteiligung
Betreuende Lehrende: Astrid Drechsler, Daniel Fabry, Michael Kernbichler, Didi Mosbacher und Roman Pürcher.
Klanglicht
Die Projektarbeit erfolgte im Rahmen des Masterstudiums an der FH JOANNEUM, wobei Licht und Klang als Ausdrucksmittel bereits thematisch verankert sind.
Besonderheiten & Wirkung
Der Besucher „tritt ein“ in einen Raum der Wahrnehmung, der durch Licht, Klang und Raumgestaltung das Thema Rausch erfahrbar macht.
Dabei werden Gegensätze wie Kontrolle vs. Kontrollverlust, Natur vs. Maschine, beruhigende Strömung vs. bedrohliche Dynamik thematisiert.
Der sakrale Raum der Kirche (Antoniuskirche) wird bewusst für eine zeitgenössische Medieninstallation genutzt — dadurch entsteht eine besondere Spannung zwischen Architektur/Vergangenheit und neuer medialer Erfahrung.

Gerald Huft, Chefredakteur ICJ Blogs ( Luxury, Golf, Mice), ICJ mice magazine Online + Petra Schlosser, Redakteurin ICJ Blogs ( Luxury, Golf, Mice), ICJ mice magazine Online; Fotos (C) Gerald Huft
