HENRI Hotel Kitzbühel: "Dinner" einmal anders.

Täglich von 17:00 bis 19:00 Uhr lädt das HENRI Hotel Kitzbühel zur gemütlichen Tiroler Jause mit Speck, Käse, Brot und hausgemachten Aufstrichen ein – ein genussvoller Ausklang nach einem Tag in den Bergen. Die Jause ist im Zimmerpreis enthalten, Getränke werden separat berechnet.

ICJ: Seit wann existiert das Hotel Henri in Kitzbühel und wie hat es sich über die Jahre entwickelt.

Susanne Grill: Die Geschichte des heutigen HENRI Country House Kitzbühel reicht rund 150 Jahre zurück. Das traditionsreiche Haus, das vielen noch als Hotel Klausner bekannt ist, gehört zu den älteren Hoteladressen der Gamsstadt. Mit dem Ausbau der Eisenbahn und der Bedeutung des Bahnhofs entwickelte sich Kitzbühel zunehmen zu einem Ziel für Reisende, Sommerfrischler und Wintersportgäste. Die Geschichte des Hotels erzählt auch davon, wie sich das Reisen, die Ansprüche der Gäste und das Leben in Kitzbühel verändert hat. Nach einer zweijährigen Schließung begann ein neues Kapitel. Am 12.12.2024 um 12.12 öffnete das HENRI seine Pforten. Was besonders schön ist, die Vergangenheit wurde nicht einfach überdeckt. Drei Gebäudeteile erzählen von unterschiedlichen Epochen, von der Tiroler Gastkultur um 1900 über den Stil der 1950er Jahre bis hin zur jüngsten Architektur. Die alte Klausner-Stube, der Spiegelsaal und der Rote Salon bewahren Erinnerung, die 84 Zimmer und der SPA-Bereich haben das Haus ins Heute geholt.

ICJ: Welcher Markt ist der wichtigste für Sie und welche Zielgruppen sprechen Sie an?

S.Grill: Der deutsche Markt ist unsere stärkste Zielgruppe. Gleichzeitig wird der Winter internationaler, insbesondere Gäste aus den USA entdecken Kitzbühel und das HENRI zunehmend für sich. Wir sprechen aktive, weltoffene und nachhaltigkeitsbewusste  Gäste an, die auch die unkomplizierte Anreise mit der Bahn schätzen. 

ICJ: Welche USPs hat das HENRI gegenüber Mitbewerbern? 

S.Grill: Der USP des HENRI ist die Verbindung aus hervorragender Lage, unkomplizierter  Bahnanbindung und der beruhigenden Atmosphäre direkt am Fluss. Dazu kommt ein modernes, ungezwungenes Konzept mit Jause, persönlichem Service wie einer kleinen Hausführung beim Check-in.

ICJ: Wie schaut es mit dem MICE Segment aus und welche Gruppengröße ist perfekt für das Hotel?

S.Grill: Das Hotel eignet sich für individuelle Gruppen ebenso wie für einen kompletten Buy-out des Hauses. Ausgenommen ist die Wintersaison von Mitte Dezember bis Mitte März. Für MICE-Gruppen stehen verschiedene Tagungsräume zur Verfügung, die Raum für Meetings, Events und Empfänge bieten. Vieles ist möglich; persönlich abgestimmt und mit dem besonderen HENRI – Charakter.

ICJ: Wohin fährt eine Hotedirektorin einer Traumregion in Urlaub?

 S.Grill: Am liebsten überall dorthin, wo es Neues zu entdecken gibt. Ich bin neugierig, reise gerne und lasse mich von anderen Ländern und Kulturen inspirieren. Besonders begeistert hat mich zuletzt Südafrika. Und wenn ich nicht auf Reisen bin gehört das Skifahren zu meiner Leidenschaft, in einer Traumregion wie Kitz schließlich naheliegend.